Plastische und Räumliche Darstellung für Architekten

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Der Hyperbolische Greifer und sein Kleiner Dendrit

Ruben Beilby und Phillip Peil

 

Skulptur

Seminar: Doppelhaus

 

 

Der Hyperbolische Greifer und sein kleiner Dendrit beschäftigt sich mit dem räumlichen Sehen als Erkenntnis und auch als Momentaufnahme. Die Grenze zwischen Graphik und Skulptur verschwimmt. Es geht um Dichte und optisches Gewicht, ebenso wie um Transparenz und Leichtigkeit. 

In figürlicher Hinsicht befasst sich die Skulptur mit der Beziehung zweier Charaktere zueinander - ihrer Affinität sich abzugrenzen oder anzuziehen. Die Spannung, welche sich zwischen dem Hyperbolischen Greifer und dem Kleinen Dendriten aufbaut, ist das Thema der Skulptur. Jeder Charakter besteht selbst aus zwei Teilen. Der erste Teil ist das Chaos, welches der Stahl verkörpert. Er ist hart und widerspenstig, er drängt nach seiner eigenen Form. Ihm gegenüber steht die Ordnung, welche durch die Wolle dargestellt wird. Sie verknüpft zielstrebig und fleißig Punkt für Punkt das Chaos miteinander, um ihm eine geradelinige und abgeschlossene Kontur zu geben. Aus diesem Drängen der beiden Charakterzüge entsteht ihre Form und ihre Beziehung.

 

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