Plastische und Räumliche Darstellung für Architekten

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Raumdramaturgien

Casino und Hotel

Seminar: Tabea Däuwel

 

 

Strukturell folgen die Räume Blickbeziehungen und Blickachsen. Über die Architektur werden die Blicke gelenkt, das Konstrukt der Parallelwelt geschärft und der ambivalente Charakter von Raumsituationen verstärkt.

So ist das Hotelzimmer Fenster und Fernrohr in die Realität und bezieht sich in seiner Funktion auf normale, weltliche Gesetze. Das Zimmer ist Schwellenraum zwischen den zwei Welten. Für den Besucher ist es äußerster Rückzugsort, obwohl er von außen, durch die exponierte Lage des Gebäudes, gleichzeitig zur Schau gestellt wird.

 

 

Die Haupträume des Casinos und der Tanzsaal sind freie, auf sich konzentrierte Räume ohne direkten Bezug nach außen. Der Besucher wird zum Akteur, er tritt auf, wird beobachtet und spielt (oder tanzt). Diese Räume sind umgeben von einer Schicht schweifender Räume. Hier taucht der Besucher ab, lässt sich durch das Gebäude treiben und beobachtet aus Sitznischen Spiel und Tanz der anderen Gäste. Verführung und Neugierde sowie Anonymität und Intimität treffen in den labyrinthischen Casinogeschossen aufeinander.

 

 

 

 

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