Plastische und Räumliche Darstellung für Architekten

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Raumherzen

 

Betreuung und Konzeption: Frank Maier, Dörte Meyer

 

TutorInnen: Alexandra Spiegel,

Clemens Wetteskind

Übung - Wintersemester 2007/08

 

"Hänge dein Herz in einen Raum!"

 

Die Frage nach einem persönlichen Ursprung verknüpft sich mit der Frage nach dem Umgang mit Bedeutungen und Symbolik.
Das Herz ist ein Gegenstand in Raumkoordinaten – so könnte der Versuch einer sachlichen Beschreibung des Settings lauten. Allerdings trägt jede gestalterische Entscheidung gleichzeitig schwer an ihrer Bedeutung. Potential und Konflikt, beides wird in dieser Zuspitzung deutlich. Was ist ein Symbol und wie lässt sich eine Bedeutung transportieren? Lassen sich deren vermeintliche Bedeutungen nach Belieben strapazieren? Der allzu direkte Einsatz von Symbolen erschöpft sich schnell und erweist sich als eindimensional, banal oder sogar unverständlich. Die Flucht in die Abstraktion scheint hier ein komfortabler Ausweg. Jedoch zwingt das Herz als konkreter Gegenstand immer wieder zur Erinnerung an den persönlichen Ursprung aller Entscheidungen. Es macht deutlich, dass das, was konkret erscheint, eigentlich einen schwer fassbaren Raum der Möglichkeiten aufspannt, in dem es darauf ankommt, die eigene Orientierung zu finden.

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