Plastische und Räumliche Darstellung für Architekten

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Anna Bajanova

Yssykköl

 

2017

Yssykköl: hybride Architektur zwischen postsowjetischer Identitätssuche, nomadischer Tradition und globalem Kapitalismus

 

Es geht um die Diskrepanzen und Gegensätze in der Gesellschaft, um die improvisierte Opulenz und um Collagen, die eher aus der Not entstehen: das Vorgefundene, das Mitgebrachte und das Neue. Es geht um die verschiedenen kulturellen Aspekte im postnomadischen, postsowjetischen ländlichen Kyrgyzstan, darum, etwas Gebautem eine Form zu geben und ein zeitgenössisches Wohnen zu entwickeln.

 

Der Ort, um den es hier geht, befindet sich im zentralasiatischen Kyrgyzstan am südlichen Ufer eines Hochgebirgsees, des Yssykköl.  Yssykköl bedeutet „heißer See“, oder auch „heiliger See“. Für die Nomaden war er ein zentraler Aufenthaltsort und eine Pilgerstätte, da das Gewässer selbst als heilig galt. Dennoch wurde der See während der Zeit der Kirgisischen SSR vom sowjetischen Militär zum Testen von Torpedos und Torpedosteuerungssystemen genutzt. Heutzutage ist Yssykköl sowohl Naturschutz- als auch Erholungsgebiet. Die Nordküste des Sees gilt als Riviera Zentralasiens mit mehreren Urlaubsorten, Hotels und Sanatorien. Die Südküste ist bisher weitestgehend touristisch unerschlossen, es gibt dort jedoch Dörfer und Siedlungen am Fuße der hohen Bergzüge im Süden des Landes. Die Region wird durch die bereits vorhandene Infrastruktur und den direkten Anschluss an die Berge auch für Reisende zunehmend interessanter.

 

Mit meiner Diplomarbeit entwerfe ich einen Masterplan für die Region des südlichen Yssykköl, ein dort befindliches Dorf und ein Musterhaus.

Analyse

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Visualisierungen

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Masterplan

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Referenzen

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Haus

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Text

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Impressum