Plastische und Räumliche Darstellung für Architekten

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Houses in Motion I-IV

Seminar - 2007/08 und 2016/17

Das Projekt »Houses in Motion« begann 2007 in einer leer stehenden Autowerkstatt in Berlin. Ausgangssituation war ein geschlossener Kubus aus Spanplatten. Er hatte eine Größe von 3 x 4 x 2 m und stand in der Mitte des Raumes.  Mit dem ersten Eingriff an diesem Kubus startete das Projekt »Houses in Motion«. Ziel war es, von diesem Grundobjekt ausgehend ständig neue Räume, Situationen und Formen entstehen zu lassen – ein mo­biles Gehäuse, das permanent emotionale Verdichtungen ausspuckt.

Mut und die Erlaubnis zum Scheitern, Improvisation und Zufall, Einfallsreichtum und Engagement spielten dabei die wesentliche Rolle. Im Zentrum stand eine handlungsbezogene und experimentelle Recherche zum Thema Raum in einem menschbezogenen und existenziellen Sinn. Von einem persönlichen Grundansatz ausgehend sollten emotional und skulptural ausdrucksstarke Raumsituationen erzeugt werden. Durch skulpturale Eingriffe und Performances, durch Ton, Licht, Farbe und Requisiten veränderte der Kubus an zehn aufeinanderfolgenden Wochen seine Gestalt und Ausdruckskraft.

In einem rotierenden System übergaben sich verschiedene Gruppen ihre jeweiligen Szenenbilder zum Weiter- und Umbau und übernahmen neue Aufgaben, zum Beispiel die Konzeption weiterer Eingriffe und Video-Dokumentationen der bestehenden.

 

2016 und 2017 wurden das Projekt »Houses in Motion« wieder aufgegriffen. Diesmal war die Ausgangsstruktur ein Spannplattenquader, der im Laufe zweier Semester geschlachtet, umgebaut, erweitert, zerlegt und rekonstruiert wurde. Jeder Eingriff erzählte eine neue Geschichte, die die Studierenden performativ ausloteten und filmisch dokumentierten.

Houses in Motion I

Seminar - Sommersemester 2007

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Houses in Motion IV

Seminar - Sommersemester 2017

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Houses in Motion II

Seminar - Wintersemester 2007/2008

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Houses in Motion III

Seminar - Wintersemester 2016/2017

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