Plastische und Räumliche Darstellung für Architekten

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Miriam Zenk

GPG Gärtnerei Cottbus

Wir befinden uns 30 Gehminuten östlich vom Cottbusser Hauptbahnhof entfernt, am Rande des Branitzer Parks und der Branitzer Siedlung - hier liegt das rund 12 Hektar grosse, verfallene Gärtnereigelände „GPG Gärtnerei Cottbus“. Wo zu DDR- Zeiten noch Gemüse angebaut wurde, stehen jetzt nur noch die Reste der alten Gewächshäuser.
In einem offiziell unzugänglichen Niemandsland, zwischen Verfall und anarchischer Entwicklung der Vegetation, zwischen Eisenstrukturen und weiten Hallen entdeckt man einen Raum der Freiheit. Anders als unsere Städte bietet er Platz für eigene Imaginationen, er fungiert als unkontrollierte und überraschende Zone, in denen Erlebnisse nicht schon gekannt werden, bevor man sie hatte.
Das Bild der Brache - eine Ambivalenz. Anders als die Bewohner der Branitzer Siedlung empfinde ich die Hallen der GPG nicht als „Schandfleck“, sehe ich im Kaputten nicht das „Hässliche“ sondern das „Schöne“, sehe einen Möglichkeitsraum, ein vielschichtiges Nebeneinander von fremdartigen, teils kuriosen Situationen und Eindrücken.

Motive

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Entwurf

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Atmosphären

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